hallo ihr mess-diener,
folgendes ist zwar in "SWR-soft?" etwas offtopic, aber immerhin 'meshurement'.
http://f6bon.albert.free.fr/Milliwattmetre.html
diejenigen, die jetzt die lötgriffel nicht stillehalten können,
seien noch mal daran erinnert, dass es zwischen physikalisch und logisch
ein paar kleine, hässliche und oft vergessene unterschiede gibt.
zb. kann ich (video-sender)10milliWatt_über_dipol_abgestrahlte_leistung mit nüscht weiter als einer (hot-carrier,glasgehäuse)schottki-diode (deren drähte als antenne)
am eingang eines (5€, conrad)DigiVoltMeter auf eine entfernung v. <5m 'messen'.
wenn ich aber als signal wlan-packets habe (ad-hoc-beacons+olsr-foo), also keine
kontinuierliche quelle, sondern packet-geflacker, dann zeigt ein DVM im wesentlichen
strobe-effekte (zw. d. 1/10s-beacons+ect. und dem sample+hold-takt des DVM) und
auch auf einem analogen TransistorVoltMeter würde der zeiger nur wild zucken,
und bestenfalls durch mech. trägheit das ganze zu einer art mittelwert integrieren.
auch der oft erwähnte peak-holder nutzt nicht viel, da man ja eigentlich nicht nur
die leistung/feldstärke der maximalen packets messen will, sondern,
- neben der von der packetlänge abhängigen dauer der einzelnen packets
- die spectrale_dichte (neudeutsch: frequenz-temperatur), die abhängig ist von
- der gekonften-TX-power
- der derzeitigen daten-rate
- protokoll-art des packets.
also braucht man einen (schnellen) sensor und einen oszillofanten, das alles
*mobil und outdoor-/akku-lauffähig* natürlich.
weil die wirklich spannenden/hässlichen events immer draussen, im dunkeln,
am_arsch_der_welt (kirchturm-spitzen, ect.) und bei (schnee)regen stattfinden.
(sonst wären sie ja nicht wirklich spannend).
ach ja, eh ich den logische teil vergess:
wichtig ist auch noch die herkunfts-addresse der packets. sonst misst man wieder
nur den summen-misch-masch bei verschieden, aber etwa gleichstarken quellen.
das kann zum glück das hOrst-tool auseinander-dröseln.
ja, und dann brauchts eigentlich nur noch
- einen dem messort+environment angemessenen geräte-setup,
- jemand, der eine zweckmässige methode beherrscht,
- dem nicht schnell langweilig wird, sondern freudig die kuriosesten 'lösungen',
wackel-kontakte, zercrimpungen lobt,
- gerne stunden/tagelang auf unexpected-network-events wartet,
- der keine probleme hat mit 50°-heisser dachpappe oder kalten händen/füssen,
- viel routine hat u. frustrations-resistent ist, und
- noch viel mehr skepsis, besonders den eigenen *ergebnissen* gegenüber
- und immer gut 'drauf ist, auch wenn die 'gemessenen' mit den ergebnissen
nicht zufrieden sind, sondern pampig werden.
nicht ohne grund sagt man seit ca. 100 jahren:
"Wer Hoch-Frequenz misst, misst Mist".
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gruss horst_104.131.10.1
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