Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Re: Uplink-Anleitung ... (1 Leser) (1) Gast
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 0
THEMA: Re: Uplink-Anleitung ...
#1381
Lucius ()
Benutzer offline
Re: Uplink-Anleitung ... vor 2 Jahren, 5 Monaten  
So wie Bocki es aufgemalt hat, ist es auch bei mir eingerichtet. Ich habe allerdings keinen handelsüblichen DSL-Router sondern was selbstzusammengebautes mit pfSense, der erledigt alle Routingaufgaben zuverlässig. Ob man bei einem handelsüblichen DSL-Router noch weitere Routen eintragen kann wage ich fast zu bezweifeln. Nach meiner erfahrung haben die meisten dieser Geräte nur einen WAN-Port und einen eingebauten Switch für's LAN. Für die von Bocki aufgemalte Konstellation benötigt man noch ein weiteres separates Interface.
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#1382
Re: Uplink-Anleitung ... vor 2 Jahren, 5 Monaten  
ich hab mal sehr oberflächlich gegoogelt und einige SMC barricade-modelle bieten die möglichkeit, statische routen zu setzen.

@Heiner: der vorschlag, diese statische route im SMC zu setzen, ist jetzt schon mehr als ein mal gekommen ... hast du das denn schon mal probiert? ... mehr als vorschlagen kann man das aus der ferne ja nicht.

sollte der SMC das nicht können, dann begib dich auf die eingabeaufforderung deines windows-rechners und gib ein:
Code:

route add 104.0.0.0 mask 255.0.0.0 <IP deines WRT im Hausnetz>
dann versuche, ob du über die 104er IP deines APs zu kommen. funktioniert das, kannst die route mit
Code:

route -p add 104.0.0.0 mask 255.0.0.0 <IP deines WRT im Hausnetz>
(man achte auf das "-p" für "persistent", übersetzt "bleibend", dann bleibt die route auch über neustarts hinweg bestehen. solltest du die route irgend wann nicht mehr brauchen, dann kannst du sie mit
Code:

route delete 104.0.0.0
wieder löschen. aus dieser methode (also über den WAN-port ins Hausnetz) ergeben sich aber mehrere probleme. und zwar ist dein LAN dann nicht gegen zugriffe aus dem Freifunk geschützt ... es is alles sperrangel weit offen. und es wird nicht vom WAN zu WLAN geNATet, weswegen du auf nodes, die den selben LAN-IP-Bereich nutzen, wie du, ober schlicht eine route zu einem anderen internet-uplink haben, nicht von deinem rechner aus connecten können wirst. die uplink-anleitung ist genau für deinen anwendgungsfall entstanden, als halfmoon genau das selbe problem hatte.
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#1383
Re: Uplink-Anleitung ... vor 2 Jahren, 5 Monaten  
nachdem ich mir nochmal den anfang des threads angesehen habe, muss ich im nach hinein feststellen, dass die aussage, die anleitung würde durch das gateway-paket überflüssig, so nicht tragbar ist. denn die FFF-entwickler gehen wie selbstverständlich davon aus, dass man den FFF-AP zur internet-einwahl nutzt ... alles andere seien speziallösungen ... das ist unsinn.

der normalzustand sieht heut zutage wie bei heiner aus. die leute bekommen einen Router vom provider (auch wenn er ihn wahrscheinlich nicht vom provider bekommen hat) und haben gute gründe, eben diesen zur interneteinwahl zu nutzen, wie zB die VoIP-nutzung per fritzbox, wodurch z.B. bei 1&1 erst festnetztelefonate kostenlos geführt werden können, oder spezielle router mit NAS- oder VPN-Fähigkeiten. ich persönlich würde an meinem DSL-anschluss niemals einen FFF-AP als einwahlrouter nutzen ... zu oft ändert sich die Firmware, zu hoch ich das problempotential, zu eingeschränkt sind möglichkeiten und performance (also für poweruser zumindest). deswegen kann ich heiners wunsch, das mit dem SMC umgesetzt zu wissen, voll und ganz verstehen, auch wenn die bandbreiteverteilung nicht wirklich ein argument ist..

wenn man es richtig macht, dann stellt man einen potenten router an die dsl-leitung und splittet ihn in drei interfaces.

rot=internet
gelb=öffentliche internet-user
grün=LAN

- rot lässt alles rein und raus und NATet ggf. nach außen
- gelb lässt grün rein, aber keine neuen connections von rot (man will die öffentlichen user auch ein wenig schützen)
- grün lässt keine neuen connections von anderen interfaces zu, es werden nur connections bedient, die vorher von innen aufgebaut wurden

um das umzusetzen gibt es mehrere wege ... mal zwei erläutert:
einen openwrt-fähigen und hinreichend schnellen (besonders RAM-menge ist wichtig) router besorgen, kamikaze mit X-WRT installieren und die firewall händisch anpassen -> eher was für pinguin-sachverständige, aber ein wenig günstiger in der anschaffung

es geht auch anders, denn für diesen (übrigens SEHR üblichen anwendungsfall) gibt es fertige linux-distributionen, die per web-interface konfigurierbar sind und ein fülle an features bieten, die ich persönlich einem WRT nicht aufbürden wollen würde. sehr verbreitet ist da ipcop (linux-basiert) oder auch monowall (freebsd-basiert). laufen tun die aller meisten davon auf PC-hardware. nun wäre es verständlich, dass der betrieb eines solchen gerätes nicht für jeden tragbar ist (stromverbrauch, akustik, WAF ). deswegen ließe sich die software z.B. auch auf ALIX 2c1 oder 2c3 boards betreiben. die kosten 130-150€ incl gehäuse, compact flash und netzteil und sollten, dank fertiger ipcop-images namens EMBcop, schnell eingerichtet sein. die boards haben zufällig 3 netzwerk-schnittstellen und sind gutst schnell. das 2c3 hat außerdem noch USB2.0, wodurch sich externe festplatten auch noch im netzwerk nutzen ließen. natürlich sollte dem uplink betreiber die anschaffung nicht (vollständig) zugemutet werden ... da ist wieder die community gefragt.

das betreiben eines ordentlichen uplinks ist eben nicht so einfach, wie es die freifunk-propaganda verlauten lässt ... da steckt, zumindest anfänglich, arbeit hinter, damit alle was von haben.
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#1384
tm107 ()
Benutzer offline
Re: Uplink-Anleitung ... vor 2 Jahren, 5 Monaten  
Gibt es einen speziellen Grund dafür dass Fli4l in der Aufzählung nicht enthalten ist? Nur wegen der gewöhnungsbedürftigen und manchmal etwas umständlichen Konfiguration?

Denn ansonsten sind die Möglichkeiten bei Fli4l aufgrund der grossen Entwicklergemeinde meiner Meinung nach um einiges grösser als bei ipcop oder monowall. Zumal es da auch noch das Paket opt_freifunk gibt, welches zunehmend interessanter wird ...

tm-107
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#1385
Re: Uplink-Anleitung ... vor 2 Jahren, 5 Monaten  
eben ... QUOTE:
[...]gewöhnungsbedürftigen und manchmal etwas umständlichen Konfiguration[...]


das heiner gerade nicht mehr hier postet, könnte ein ausdruck dafür sein, dass ihm das eh alles schon zu viel ist ... er will doch "nur" nen uplink online bringen ... da wäre embcop und konsorten (flashen, konfigurieren, läuft, leicht zu warten) der weg des geringsten widerstandes ... denke ich
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#1386
Heiner ()
Benutzer offline
Re: Uplink-Anleitung ... vor 2 Jahren, 5 Monaten  
Ich bin noch am Thema dran, aber im Moment mit langsamerem Tempo. Die bisherigen Tips (Windows und Route im Router eintragen) haben nicht zum Ergebnis geführt, muss erst noch was in meine Bildung (Netzwerktechnik) investieren.
Schöne Ostern.
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Ihrem Desktop erhalten
Bookmark and Share

Freifunk Berlin Nordost ist eine nicht kommerzielle Webseite.
Creative Commons License
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.