ich habe gestern von arbeit aus ncoh versucht, was zu reißen ... aber alles hat minutenlange pasuen nachsich gezogen. ich dachte erst an neustarts, aber die uptime war iO. schlussendilch stellte sich heraus, das die
DNS-config verbogen war und alle prozesse, die dns-auflösung nutzen wollten, wurden mit einem elend langen timeout hingehalten. das führte dazu, dass sich immer mehr prozesse angehäuft haben. bis man auf keine shell mehr gekommen ist ... nicht über die serielle, nicht über
SSH. dabei haben sich einige abgründe in unserem scriptwerk aufgetan, die ich teilweise schon geflickt habe. ich hätte auf alles mögliche getippt, aber nicht auf dns-probleme. darauf bin ich nur mit hilfe eines arbeitskollegen gekommen, der unbedingt den pstree-output sehen wollte und über diverse prozesse gemeckert hat, die eigtl so schnell abgearbeitet werden, dass man sie nicht sehen sollte. ein dutzend schlussfolgerungen später stieß ich dann darauf, dass die Kabel-deutschland DNS-server eingetragen waren. das ist in sofern problematisch, als dass die
Default-route für den
Router selbst über das
DSL-interface geht ... die KD DNS server haben die anfragen also stillschweigend abgewiesen. damit sollte das wahllose ansteigen der last endgültig behoben sein.
naja ... DNS ... gut wenn man es hat, schlecht, wenn man davon abhängig ist.